ID 477
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ギュンター グラス ニオケル マイノリティセイ ノ コウサツ : ソノ タブンカ セカイ ニオケル パースペクティヴ
Title Alternative
Uber den Gesichtspunkt der Minderheiten von Gunter Grass : die Perspektive in der multikulturellen Welt
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Content Type
Departmental Bulletin Paper
Description
Gunter Grass ist ein Schriftsteller, der sich stark fur die Minderheitenfrage in der Gesellschaft interessiert. Und diese Anteilnahme bezieht sich eng auf seinen literarischen Standort. Trotzdem gibt es wenige Forschungen, die den Grass's chen Standort auf der Minderheitenseite als eine wesentliche Eigenschaft seiner Literatur erklaren. Hier sollen Grass' Beziehungen zur Minderheitenfrage uberblickt, und danach soll gezeigt werden, dass sie in seiner Schopfung widergespiegelt werden, womit Grass' Literatur unter dem Gesichtspunkt dieser Minderheiten erklart werden kann. Dabei sind hauptsachlich seine Redenbucher Fur- und Widerrede (1999), Ohne Stimme (2000) und Gesprache mit Kenzaburo Oe (1978, 1990) zu bedenken. Was seine soziale Tatigkeiten betrifft, hat er fur die Luftbomben durch NATO-Armee auf Kosovo wegen des Minderheitenschutzes gestimmt. Und er begrundete 1997 die 'Stiftung zugunsten des Romavolkes'. Und er beschrieb in Zunge zeigen Slum-Bewohner in Indien, in Unkernrufe die Heimatlosen durch den 2. Weltkrieg, Und in Ein weites Feld Auslander in Berlin und so weiter. Er hat folgerichtig Minderheiten in seinen Werken zur Sprache gebracht. Woher kommt diese Anteilnahme? Man kann zuerst den Grund darin sehen, dass seine Mutter aus einem Minderheitenvolk kommt. Von diesen Fruhpragungen leitet Grass sein Eintreten fur Minderheiten ab. Und als einen anderen. Grund kann man vermuten, dass er die Aufgabe des Schriftstellers, die Stimme seiner kriegsgefallenen Kollegen zu vertreten, den Minderheitengruppen ohne gesellschaftliche Vertreter ubertragt. Und dass er die literarische Kraft in der Peripherie, die dem Zentrum widersteht, sieht, ist vielleicht ein weiterer Grund dafur. Seine Schreibhaltung fur die Unterdruckten und Bedruckten ist nicht politische Spekulation, und auch nicht nur ethisch. Sogenannte 'Historie' zu relativieren, indem man sie aus der Minderheitenseite sieht, ist gerade eine literarische Funktion. Er schatzt wirklich die 'Fremde' in der Gesellschaft als auch kulturell sinnvoll. Er sieht die Moglichkeit der neuen Literatur in der Kreativitat durch die Fremdheit in der multikulturellen Situation. Diese Haltung bezieht sich auf seine literarischen Narrative, die Distanz zur offentlichen Geschichte halt, und diese Narrative geben seinen Werken eine Weite und die Vielflachigkeit in deren Konstruktion. Seine Werke sind dennoch jetzt nur als schematisch oder politsch gelesen, da er selbst ein Prominenter geworden ist. Wahrenddessen droht er die fur einen Schriftsteller unentbehrliche Distanz zu verlieren. Also hat er eine Schreibtechnik entwickelt, das heiβt, die distanzierende Schreibart, mit der er seinen Standpunkt in einen 'Auβenseiter' oder in einen ganz unteren Ort verlegt. Wenn man diese Neigung Grass' ubersieht, kann man wegen seiner Auffalligkeit in Massenmedien nur seine politische Ehrsucht und personliche Eitelkeit sehen. Eher hat Grass jetzt ein Krisengefuhl der literarischen Situation gegenuber. Diese Haltung Grass', die die Literatur an die Minderheitenseite stellen will, konnte hilfreich sein, um uber einen 'Standort' der zukunftigen Literatur nachzudenken.
Journal Title
言語文化研究
ISSN
13405632
NCID
AN10436724
Volume
12
Start Page
65
End Page
83
Sort Key
65
Published Date
2005-02
Remark
公開日:2010年1月24日で登録したコンテンツは、国立情報学研究所において電子化したものです。
EDB ID
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language
jpn
departments
Integrated Arts and Sciences