ID 352
タイトルヨミ
エリア レヴィタ ト ボヴォ ノ モノガタリ : イタリア ニ オケル イディッシュテキ ユウゴウ
タイトル別表記
Elia Levita und sein ≪Bovo-bukh≫ : Eine jiddische Symbiose in Italien
著者
資料タイプ
紀要論文
抄録
Das Bovo-bukh ist eine jiddische Erzahlung, die der beruhmte Hebraist Elia Levita in der Renaissancezeit anhand einer italienischen Vorlage bearbeitete. Es soil sich beim Bovo-bukh um die sogenannte ≪Judaisierung≫ handeln. Unter die Judaisierung versteht man eine Taktik bei den deutschen Juden im Mittelalter, die europaische Geschichte, die ursprunglich bei den Christen im Umlauf waren, in die judische Welt zu versetzen und Hauptfiguren zu Juden zu machen. Es gibt zwar im Bovo-bukh eine Szene, wo die Kinder des Helden nach dem judischen Brauch beschnitten werden, aber man bemerkt auch, daβ ihre Groβmutter ins Kloster eingesperrt wird. Meiner Meinung nach hatte Elia Levita keine Absicht, die Geschichte zu judaisieren. Er wollte prinzipiell seiner italienischen Vorlage treu sein und das Italienisch ins Jiddisch ubersetzen. So lieβ er seine Hauptfiguren auf jiddisch sprechen und denken, oder handeln, so daβ er die Beschneidung hinzufugt, weil es bei den Juden selbstverstandlich war, den Jungen zu beschneiden, wenn man uberhaupt einen solchen bekommt. Das hat zwar die Geschichte judisch gefarbt, aber das ist nicht die Judaisierung, da die Hauptfiguren immer noch Christen geblieben sind. Man muβ das Bearbeitunsprinzip von Elia Levita nicht als Judaisierung, sondern als ein Jiddischmachen sehen.
掲載誌名
言語文化研究
ISSN
13405632
cat書誌ID
AN10436724
出版者
徳島大学総合科学部
2
開始ページ
181
終了ページ
217
並び順
181
発行日
1995-02-20
備考
公開日:2010年1月24日で登録したコンテンツは、国立情報学研究所において電子化したものです。
EDB ID
64361
フルテキストファイル
言語
jpn
部局
総合科学系